Auf Du und Du mit den politischen Vertreten

In der Kreisvolkshochschule Gifhorn wird Politik erstaunlich frisch und frech vermittelt: Ein Speed Dating mit den Kandidaten der bevorstehenden Landtagswahl. Auf Tuchfühlung mit zukünftigen Landesvertretern.

Speed Date
 

Auf Du und Du mit den politischen Vertreten: Speed Dating mit Politikern.

Für den Kandidaten Klaus Schneck und seinen Herausforderern Marion Köllner, Bianca Geisler, Sören Tesch, Horst Schiesgeries, Nicole Wockenfuß und Horst Rienitz war diese Veranstaltung außergewöhnlich.
Mehr als 30 interessierte Bürgerinnen und Bürger nahmen die Möglichkeit wahr, um einen Eindruck von sieben Kandidaten zu erhalten. Nach einer kurzen Vorstellung der Parteimitglieder ging es dann auch schon in die erste Runde. Wie bei einen Speed Dating für Singles wanderten die Politiker von Tisch zu Tisch. An jedem Tisch hatten sie sieben Minuten Zeit, die Fragen der Teilnehmenden zu beantworten und ihre Ansichten zu vermitteln Ob Sterbehilfe, der Ausbau der A 39, die Alterssicherung oder Ganztagsschulen – die Fragen waren vielfältig, so wie auch die teilnehmenden Gäste des Speed Datings. „Es zeigt sich, dass jeder Wähler, jede Wählerin eigene Vorstellungen hat. Eine Herausforderung für jeden Kandidaten“, erklärte der Organisator des Speed Datings von der Kreisvolkshochschule Ulf Neumann. „Damit bleibt auch das Format sehr spontan. Die Politiker können keine Reden einstudieren, sondern müssen in der Programmatik fest im Sattel sitzen und können ihre Politik den Bürger so nah wie möglich vermitteln. Für beide Seiten“, so der Programmbereichsleiter der KVHS, „ein absoluter Gewinn.“ Auch Landtagsabgeordneter und Kandidat Klaus Schneck war mit der Veranstaltung zufrieden. „Das war ein spannender Abend. So etwas kann wiederholt werden. So stehen Bürgerinnen und Bürger im direkten Kontakt mit ihren Landesvertretern, können nachfragen, sich mit politischen Schwerpunkten auseinandersetzen und sich ein Bild von den Politikern machen. Dies ist auch bei der Wahl der Landtagsabgeordneten wichtig.“ Ein ungewöhnliches Format erfordert Fingerspitzengefühl und langsames Annähern. Das ist beiden Seiten gelungen: Wähler wie auch Politiker waren begeistert.