Gewerkschaftsarbeit im Isenhagener Land

 

Noch acht Wochen bis zur Landtagswahl...

...kommt dann endlich die Ausbildungsgarantie? In Niedersachsen fehlen rund 19.000 Ausbildungsplätze. Die Folge: Zu viele Jugendliche müssen auf Warteschleifen ausweichen oder haben resigniert. Der DGB fordert deshalb eine Ausbildungsgarantie nach Hamburger Vorbild. Jugendlichen muss das Recht auf eine Berufsausbildung garantiert werden. Was wollen die Parteien in Niedersachsen? Und was meint die DGB-Bezirksjugendsekretärin Kerstin Pätzold dazu?

Verfügbare Downloads Format Größe
Noch acht Wochen bis zur Landtagswahl... PDF 570 KB

 

Gewerkschaften beraten Tarifstrategie

Ig Metall 012
 

Neben der Forderung nach 6,5 Prozent mehr Lohn geht es auch um die Übernahme von Auszubildenden und die Situation von Leiharbeitern.

Bei einem gemeinsamen Treffen des DGB und der IG Metall im Isenhagener Land stellte der VW-Betriebsrat Hans-Joachim Kogerup die Pläne für die anstehenden Tarifrunden vor. Neben der Forderung nach 6,5 Prozent....

 

 

Schneck: "Den Schlecker-Beschäftigten muss geholfen werden"

Am Mittwoch, den 28. März wurde beim Amtsgericht Ulm der Insolvenzantrag für die Drogeriekette Schlecker eingereicht. Bereits am Wochenende begann die Schließung fast der Hälfte aller Filialen deutschlandweit. ....

 

Schneck fordert Hilfe für Schlecker-Beschäftigte

Der Gifhorner DGB Kreisverbandsvorsitzende Klaus Schneck wird am Samstag den 24.03.2012 die Schleckerfiliale in Hankensbüttel besuchen und sich mit den durch bevorstehende Kündigungen betroffenen Mitarbeiterinnen zu treffen. Die Filiale in Hankensbüttel soll, wie über 2000 weiter Filialen der Firma Schlecker geschlossen werden. Dieser Samstag ist der Schlecker in Hankensbüttel das letzte Mal geöffnet.

 

Das VW-Gesetz darf nicht angetastet werden

Der DGB Kreis Isenhagener Land kam zusammen, um über aktuelle Themen und die Arbeit im kommenden Jahr zu sprechen. Zu Gast war Michael Kleber, der DGB Regionsvorsitzende. Schwerpunkt der Diskussion war der erneute Angriff der EU-Kommission auf das VW-Gesetz. „Dies ist ein Angriff auf die Mitbestimmungsrechte bei Volkswagen, dabei ist gerade auch das VW-Gesetz die Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg. Das VW-Gesetz darf nicht angetastet werden“, so Schneck. „Der Casino-Kapitalismus richtete bereits zahlreiche Unternehmen zugrunde. Staaten wurden durch Spekulanten an den Rand des Ruins getrieben. Nun sollen stabile krisensichere Unternehmens- und Gesellschafterstrukturen zerstört werden", wurde Kleber noch deutlicher. Daneben wurde beschlossen, die Aktion "Weihnachtsgeschenkaktion für Kinder der Wittinger Tafel" von der Tafel und der Wittinger Gleichstellungsbeauftragten zu unterstützen.

Dgb Vw-gesetz S

Klaus Schneck, Vorsitzender im DGB Isenhagener Land: „Dies ist ein Angriff auf die Mitbestimmungsrechte bei Volkswagen."

Zu der Diskussion um das VW-Gesetz wurde folgende Resolution beschlossen:

"Das VW-Gesetz und die starke Mitbestimmung bei Volkswagen sind die Erfolgsgaranten für den Automobilkonzern. Es ist unverantwortlich, dass es nun schon wieder von der EU-Kommission infrage gestellt wird. Gerade in Zeiten, in denen sich gezeigt hat, dass die absolute Marktgläubigkeit gescheitert ist, wäre es ein verherendes Zeichen für die Beschäftigten und Standorte die Sicherheit des VW-Gesetzes abzuschaffen.
Der erneute Versuch der EU-Kommission ist empörend, die Rechte der Beschäftigten bei Volkswagen zu schwächen, ist unverständlich und gefährlich. Wenn die Kapitalverkehrsfreiheit über den Interessen der Beschäftigten steht, wird die europäische Einigung ihre Akzeptanz bei den Menschen verlieren. Es gibt keinen Grund für den neuen Angriff auf Mitbestimmungsrechte.
Das VW-Gesetz hat in seiner Geschichte immer wieder bewiesen, welche herausragende Bedeutung die Regelungen der erweiterten Mitbestimmung zur Sicherung der Standorte und Arbeitsplätze bei Volkswagen hat. Das VW-Gesetz und die starke Mitbestimmung waren und sind die Erfolgsgaranten für den VW-Konzern. Gerade aus den Erfahrungen der jüngst zurückliegenden Zeit der Wirtschaftskrise liegt es eher nahe, die starke Mitbestimmung des VW-Gesetzes auch auf andere Unternehmen zu übertragen."
 

 

 

VW-Betriebsrat besucht Auschwitz

Verfügbare Downloads Format Größe
Wolfsburger Allgemeine Zeitung, 09.07.2011 JPG 472 KB

 

DGB Familienfest in Darrigsdorf

Der DGB im Isenhagener Land feierte auch an diesem ersten Mai mit einem bunten Familienfest in Darrigsdorf. Unter dem Motto „Das ist das Mindeste: Faire Löhne – Gute Arbeit – Soziale Gerechtigkeit“ gab es neben den Ansprachen vor allem viel Spaß und gemütliches Beisammensein für die zahlreichen Gäste. Neben dem DGB Kreisvorsitzenden waren auch Lothar Ewald, der zweite Bevollmächtigt der IG Metall und Hans-Heinrich Koch, der Stadtratsfraktionsvorsitzende der SPD vor Ort „Das war wieder ein rundum gelungener Tag“, freute sich Schneck.

Familienfest

Freuten sich über das Familienfest: Eckhard Pudwell, Ortsverein Verde, Lothar Ewald, 2. IG Metall Bevollmächtigter Wolfsburg, Hans-Joachim Koogerup, Eva Fehmer DGB Braunschweig, Hans-Heinrich Koch, SPD Fraktionsvorsitzender und Klaus Schneck, DGB Kreisvorsitzender.

In seiner Rede ging Schneck vor allem auf die Notwendigkeit ein, immer weiter für die Rechte der Arbeitnehmer zu kämpfen. „Der erste Mai ist nicht nur der Tag, an dem die Arbeiterbewegung ihre Erfolge feiert, sondern auch darauf aufmerksam macht, dass für eine Gerechte Gesellschaft noch viel zu tun ist. Die Wirtschaftskrise wurde vor allem durch das Engagement der Arbeitnehmer überwunden. Nun ist der Aufschwung da und muss sich auch in höheren Löhnen spiegeln“, so Schneck. Als wichtigstes Problem nannte Schneck die Entwicklung, dass immer mehr Menschen in Deutschland nicht mehr von ihrer Arbeit leben können. „Wir brauchen dringend einen gesetzlichen Mindestlohn. Gerade mit der jetzigen völligen Freizügigkeit wird es noch wichtiger, Lohnuntergrenzen einzuziehen, um immer weiteres Lohndumping zu verhindern. Es gibt eine große Mehrheit für Mindestlöhne, die Bundesregierung muss endlich ihren Widerstand dagegen aufgeben“, forderte Schneck.

Des Weiteren ging Schneck auf die Atomdebatte ein. „Nach Fokushima gibt es zu einem Ausstieg aus der Atomenergie und einem raschen Umstieg auf Erneuerbare Energien keine Alternative. Bisher hat es aber nur Ankündigungen gegeben. Wir brauchen kein Moratorium, sondern ein Gesetz für den schnellst möglichen Ausstieg. Wir wollen einen sozialverträglichen Umbau des Energiesektors. Eine Energiewende führt zu ganz neuen Marktbedingungen und Wettbewerbsstrukturen. Neue Wirtschaftszweige werden entstehen, andere werden an Bedeutung verlieren und verschwinden und damit auch die dort angesiedelten Arbeitsplätze.“, so Schneck.

 

 

Das ist das Mindeste: Faire Löhne - Gute Arbeit - Soziale Gerechtigkeit

Der Vorstand des DGB Kreises Isenhagener Land rief zur Teilnahme an den Gewerkschaftskundgebungen und Veranstaltungen anlässlich des 1. Mai auf. Die Hauptkundgebung in unserer Region fandt vormittags in Wolfsburg statt.

Der DGB-Kreis Isenhagener-Land hatte zum 1. Mai unter dem Motto „Das ist das Mindeste“ zum Familiennachmittag eingeladen. Der örtliche DGB feierte seinen traditionellen Familiennachmittag auf dem Grillplatz in Darringsdorf am Sportplatz. Der DGB-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Klaus Schneck freute sich, dass sich viele Arbeitnehmer mit ihren Familien an der Veranstaltung beteiligten. Für das leibliche Wohl war gesorgt. Aktivitäten für Kinder und Informationen rundeten das Bild ab.

Deutschland befindet sich wieder auf dem Wachstumspfad. Möglich gemacht haben das die Opfer der ArbeitnehmerInnen, die Initiativen der Betriebsräte und das Engagement der Gewerkschaften. Sie haben dafür gesorgt, dass die Auswirkungen der Finanz-, Wirtschafts- und Arbeitsmarktkrise begrenzt werden konnte.
Nachdem jetzt die Talsohle der Krise durchschritten ist, wird überall wieder zum neoliberalen "Business as Usual" übergegangen. Das ist eine Verhöhnung der ArbeitnehmerInnen. Die Politik gegen die Menschen - Ungerechtigkeit, falsche Lobbypolitik und Entsolidarisierung in unserer Gesellschaft – muss ein Ende haben.

Das heißt:

  • Anständige Löhne, von denen man leben und eine Familie ernähren kann.
  • Sichere Arbeitsplätze, faire Bedingungen und respektvoller Umgang.
  • Arbeit, die nicht krank macht.
  • Arbeit, die mitbestimmt ist.
  • Arbeit, aus der sich eine lebensstandard- und mindestens existenzsichernde Rente ableitet.

 

Die Schwächsten müssen zahlen

Die Sparpläne der Bundesregierung werden vor allem ALG II-Empfänger belasten. Im Landkreis Gifhorn sind davon ca. 3500 Menschen betroffen. (Wolfsburg 2700). "Dieses Sparpaket ist ungerecht. Es geht zu Lasten der Schwächsten und verschont Vermögende und Spitzenverdiener, so wird unsere Gesellschaft immer weiter gespalten“, erklärte der DGB Kreisvorsitzende Klaus Schneck.

Mit ihren Sparvorschlägen will die Bundesregierung im kommenden Jahr fünf Milliarden Euro im sozialen Bereich und in der aktiven Arbeitsmarktpolitik kürzen. So soll etwa bei Eingliederungshilfen für Langzeitarbeitslose gekürzt werden, beim Elterngeld und bei Hartz-IV-Empfängern. Die Beiträge der Wirtschaft zur Haushaltskonsolidierung konzentrieren sich hingegen vor allem auf eine "Luftverkehrsabgabe" und auf Abgaben der Atomindustrie, die einen Teil ihrer Zusatzgewinne durch Laufzeitverlängerungen alter Atommeiler abführen soll. Vermögende und Spitzenverdiener werden geschont.

Darüber hinaus werden die Finanzprobleme der Kommunen weiter verschärft. Der geplante Wegfall der Zuschläge vom Übergang des Arbeitslosengeldes I zu Hartz IV wird bei den Kommunen die Kosten für Unterkunft und Wohngeld erhöhen. Und da Hartz-IV-Empfänger, die Beiträge zur Rentenversicherung gestrichen werden, fallen viele von ihnen in die Grundsicherung, diese zahlen die Kommunen. "Der Bund spart wie schon bei den Steuersenkungen Anfang des Jahres auf Kosten der Kommunen. Es ist nicht zu verantworten, immer mehr auf die Kommunen abzuwälzen und ihnen kaum noch Handlungsspielraum zu lassen", so Schneck.
"Mit ihren Sparvorschlägen trifft die Bundesregierung besonders die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Denn über die Hälfte der Einsparungen gehen zu Lasten von Arbeitslosen und Familien. Auf der anderen Seite werden die "unsinnigen Steuersubventionen", wie etwa die Mehrwertsteuerentlastungen für das Hotelgewerbe, die den Steuerzahler insgesamt fünf Milliarden Euro kosteten, nicht angetastet. Damit beweist die Bundesregierung, dass sie sich ausschließlich an Klientelinteressen orientiert", so Klaus Schneck. "Die Regierung hat keinen Ansatz vorgelegt, um kommunale und private Investitionen zu stärken, damit Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden. Gerade die Belastung der Arbeitslosen wird einen entgegengesetzten Effekt haben. Wenn man bei denen kürzt, die all ihr Geld benötigen, um ihren täglichen Bedarf zu decken, wird jeder gestrichene Euro auch den Einzelhandel vor Ort schaden", so Schneck weiter.

 

DGB Isenhagener Land beteiligt sich am Bündnis: "Köpfe gegen Kopfpauschale"

Der DGB fordert ein solidarisches Gesundheitssystem. „Dies ist die Voraussetzung für eine flächendeckende Gesundheitsversorgung auch im ländlichen Raum. Wenn CDU und FDP ihre Pläne zur Kopfpauschale umsetzen, wird sich die Situation für Patienten immer weiter verschlechtern. Dies würde besonders Regionen wie den Landkreis Gifhorn treffen, in denen die Ärzteversorgung schon heute schlechter ist als anderen Orts“, erklärte der DGB-Kreisvorsitzende Klaus Schneck.

Auf Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) wurde das Aktionsbündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ ausgerufen. Dem Bündnis gehören neben dem DGB und seinen Mitgliedsgewerkschaften Wohlfahrts- und Sozialverbände, Frauen- und Jugendverbände, Migrantenverbände sowie Ärzte-Organisationen, gesundheitliche Interessenvertretungen und Online-Kampagnendienste an. In seinem Aufruf wendet sich das parteiunabhängige Bündnis „Köpfe gegen Kopfpauschale“ gegen einen Systemwechsel in Richtung Kopfpauschale und fordert den Erhalt und Ausbau der solidarischen Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).

Der DGB Kreisvorsitzende Klaus Schneck erklärte dazu: "Wir wollen die Bundesregierung davon abbringen, mit der Kopfpauschale durch die Wand zu wollen. Selbst ein Einstieg in den Ausstieg aus der solidarischen Finanzierung durch eine kleine Kopfpauschale wäre völlig inakzeptabel. Das Gesundheitssystem braucht Reformen. (Für mehr soziale Gerechtigkeit und die nachhaltige Sicherung der Versorgungsqualität) Für alle muss die solidarische Finanzierung ausgebaut werden. Dies ist im Sinne der sozialen Gerechtigkeit und der nachhaltigen Sicherung der Versorgungsqualität. Akute und chronische Finanzierungsprobleme der Gesetzlichen Krankenversicherung müssen solidarisch gelöst und einseitige Belastungen der Versicherten vermieden werden. Im Zentrum einer Finanzreform muss das Konzept einer solidarischen Bürgerversicherung stehen. Wir brauchen mehr und nicht weniger Solidarität", so Schneck.

Auf www.stoppauschale.de finden sich neben den Informationen über das Bündnis auch interaktive Möglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, um sich an der Kampagne gegen die Kopfpauschale zu beteiligen. "Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich in Rahmen des Bündnisses in den Ländern, Städten und Gemeinden gemeinsam für eine solidarische Krankenversicherung der Zukunft und gegen die Kopfpauschale zu engagieren", so Schneck.

 

Informationen zum DGB

Mitgliedsgewerkschaften des DGB

  • IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)
  • Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
  • IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)
  • IG Metall (IGM)
  • Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
  • Gewerkschaft der Polizei (GdP)
  • TRANSNET – Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED)
  • Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V. (ver.di)

Aufgaben des DGB

  • in Verhandlungen mit Arbeitgebern treten (Gründung von Betriebsräten, Konflikte am Arbeitsplatz Tarifverträge, Arbeitszeiten, Urlaub, Einkommen,..)
  • für die Rechte der Arbeitnehmer eintreten
  • Koordination von gewerkschaftlichen Aktivitäten

Der DGB ist in neun Bezirke aktiv:

  • DGB Bezirk Nord (Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern)
  • Niedersachsen - Bremen - Sachsen-Anhalt
  • Berlin-Brandenburg
  • DGB Bezirk Nordrhein-Westfalen
  • Hessen-Thüringen
  • Sachsen
  • West (Rheinland-Pfalz, Saarland)
  • Baden-Württemberg
  • Bayern

Links